Mein liebster Körper,
mein Tempel, meine Lebensausrüstung, mein Schutzpanzer, mein Zuhause.
Ich bin bereit dir in vollen Zügen das Ruder zu überlassen.
Ich gebe die Führung wieder an dich zurück, weil ich gemerkt habe, dass ein Leben, was ich gegen dich führe, mich nicht glücklich macht.
Ich bin durchs Leben gegangen, mit dem Glauben, dass ich wüsste, was für dich gut ist – dabei bist du derjenige, der mich lehrt, was gut für dich ist.
Du hast immer wieder zu mir gesprochen. Sei es ein Husten, ein Schnupfen, eine Grippe, Fieber, Kopfschmerzen oder einfach nur Erschöpfung.
Wie weit habe ich mich von dir entfernt, dass ich aufgehört habe, nach der Ursache dieser Symptome zu suchen?
Wann habe ich aufgehört, deine Zeichen, deine Hilfeschreie, als Sprache meiner Seele zu verstehen?
Wann habe ich angefangen, es als „normal“ zu betrachten, „mal“ krank zu sein?
Und jetzt, wo du mir durch Fieber diese Ruhe und Einkehr geschenkt und mir gezeigt hast, dass du ohne mein Zutun – und zwar nur indem ich dich machen lasse – wieder auf die Beine gekommen bist, habe ich zum ersten Mal ganz bewusst diese Intelligenz gespürt, von der so viele Heiler:innen und Ärzt:innen von vor tausenden von Jahren bereits gesprochen haben: die Selbstheilungskräfte des Körpers.
„Eine Intelligenz, die die unseres Verstandes weit übersteigt und immer übersteigen wird. Wenn dem nicht so wäre und unser Körper nicht von selbst funktionieren würde, müssten wir ihm dazu Befehle erteilen und Anweisungen geben. Und wenn dieser Fall eintreten würde, hätten wir nicht die geringste Chance, um zu überleben.
Diese „innere Intelligenz“ gilt es zu schützen, ihr zuzuhören und das Leben nach ihr zu richten (und nicht andersherum)– und wenn nötig, sie zu unterstützen.
Und das geschieht, wenn Geist und Körper in Einklang stehen. Der Verstand kann dem Körper also entweder dienen oder ihn zerstören. Ängstliche und sorgenvolle Gedanken behindern die natürlichen Heilkräfte des Körpers und machen ihn krank, während hoffnungsvolle, zuversichtliche und heitere Gedanken heilen und den Körper gesund halten.
Sobald der Körper sich nicht wohlfühlt, weil irgendetwas in seiner Funktion behindert wird, muss auch die Seele bedrückt sein. Der Körper kann also nie richtig gesund werden, wenn die Seele leidet und die Seele wiederum kann nie heilen, solange der Körper noch krank ist.“
(aus dem Buch “ 4000 Jahre Naturheilkunde” von Kurt Allgeier)
Und was sagt uns das? Dass das eigentliche Lebensrezept gegen den Ursprung jeder Krankheit ist: mit uns selbst eins zu sein.
Eine Medizin, die jederzeit angewandt werden kann, wenig Aufwand erfordert und dazu noch keinerlei Nebenwirkungen mit sich bringt: der Stimme unserer Seele zu folgen. Und diese Stimme finden wir in unseren Herzen. Im Stillen. Denn im Gegensatz zu dem Verstand, spricht das Herz leise. Geduldig wartend, bis wir eines Tages zurückkehren und uns mit ihm versöhnen und verbinden. Es hat uns so viel zu sagen, und wir müssen nichts weiter tun, als einfach nur zu lauschen.
Und wenn das passiert, und unsere Herzen und unser Verstand sich also Stück für Stück näherkommen und kohärent werden, dann verspreche ich euch, geschehen Wunder.
Denn wer mit Liebe geführt durchs Leben geht, der bekommt Liebe.
Und das, ändert alles.
Wahre Heilung beginnt also, wenn wir aufhören unsere Körper „stummzuschalten“ und anfangen ihm zuzuhören:
Frage warum.
Unterstütze seine Entgiftung.
Nähre etwaige Mängel.
Und gehe zurück zum Ursprung.
Dein Körper ist nicht kaputt.
Er ist brillant.
Und er hat die ganze Zeit versucht, mit dir zu sprechen.