wahrnehmen statt kategorisieren

Liebe Gedankenbande,

wir Menschen wollen immer so viel verstehen. Dabei geht es oft einfach nur ums Wahrnehmen. Ums Fühlen und Beobachten. Ums Sein.

Manchmal SIND die Dinge einfach. Ohne entweder das eine oder das andere sein zu müssen. Wir denken oft in Schubladen, in Kategorien. Das gibt uns Menschen Sicherheit, weil wir die Dinge dann besser verstehen können und greifbarer für uns machen. Und ja, auch das ist ein riesen Geschenk.

Aber die Wirklichkeit, die Wahrheit… diese liegt unabhängig von der Interpretation unseres Verstandes einfach nur in der wertefreien Beobachtung.

Auch ich habe in meiner Meditation eine solche Erfahrung gemacht und im Anschluss daran dieser Emotion einen Brief geschrieben, den ich von Herz zu Herz mit dir teilen möchte.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Lesen! 😊

mein Brief

“Ich habe Angst.”

Das waren die einzig klaren Worte, die ich verstand.

Ich weiß nicht, welches Gefühl du warst – aber wir beide wissen, dass das überhaupt nicht wichtig ist.

Wichtiger ist, dass ich dich wahrgenommen habe.

Nicht mit meinem Verstand, sondern mit meinem Herzen. Mit meinem Bewusstsein.

Ich spürte Wärme in meinem Oberkörper. Auf Brusthöhe warst du – nah am Herzen. Du warst am fließen, aber dennoch an einer Stelle verankert.

Wie verschlossen. So als wolltest du dich ausbreiten und bräuchtest dafür mein Bewusstsein. Meine Aufmerksamkeit.

Jedes Mal, wenn ich dich bewusst spürte, merkte ich, dass du dich ausbreiten konntest. Durch meinen Körper am fließen warst, dich mir zeigtest.

Ich wusste nicht, was du von mir brauchtest. Es kam keine klare Nachricht. Und vermutlich ist es genau das:

Du brauchtest überhaupt nichts. Du wolltest einfach nur wahrgenommen werden. Gesehen und gespürt werden. Du wolltest endlich fließen in meinem Bewusstsein.

Es war wie eine Art Show, die du abgeliefert hast.

Und sie war wunderschön und einzigartig.

Dich gibt es nur in mir.

Und nur ich konnte dich entdecken.

Umso dankbarer bin ich, dass ich endlich den Mut hatte, nach Innen zu schauen – um DICH zu sehen.

Es macht mir Lust auf mehr. Lust darauf mehr in mir zu entdecken, damit ich es zur richtigen Zeit nach außen tragen kann.

Von Herzen danke ❤️

Ich liebe dich.

Empfehlung

 

 

Heute gibt es keine Reflektionsfragen. Nichts “zu tun”.

Aber ich teile hier mal eine geführte Meditation, die mir seit Jahren immer wieder hilft, mich sanft mit überwältigenden oder schwierigen Gefühlen in mir liebevoll zu konfrontieren.

Und ich lade dich herzlich dazu ein, sie auszuprobieren. 🤗

Danke fürs Lesen, und danke fürs Sein!

Ich schicke dir warme Umarmungen, direkt in dein großes Herzchen. 💙

Bis zum nächsten Mal,

deine Stami vom Gedankenkunst Verlag

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